Kommunikation beginnt mit Beobachtung
- 9. Juni
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Aktualisiert: vor 6 Tagen
Hunde kommunizieren ständig. Über ihre Körpersprache, Mimik, Bewegungen, Lautäusserungen und ihr Verhalten teilen sie ihrer Umwelt mit, wie sie sich fühlen und welche Absichten sie haben.

Um einen Hund richtig zu verstehen, reicht es jedoch nicht aus, einzelne Signale isoliert zu betrachten. Eine wedelnde Rute bedeutet nicht automatisch Freude und ein Hund, der auf dem Rücken liegt, zeigt nicht zwangsläufig Vertrauen. Erst das Zusammenspiel aller Signale ergibt ein vollständiges Bild.
Bei der Beobachtung lohnt es sich, auf den gesamten Hund zu achten:
· Kopf- und Ohrenhaltung
· Augen und Blickrichtung
· Maul- und Lefzenstellung
· Körperhaltung und Muskelspannung
· Bewegungen und Fortbewegungsrichtung
· Rutenhaltung und Rutenbewegung
· Lautäusserungen
· Situation und Umfeld
Besonders wichtig ist der sogenannte Normalausdruck. Darunter versteht man die neutrale Körperhaltung eines entspannten Hundes. Dieser Normalausdruck ist nicht bei allen Hunden gleich. Rasse, Körperbau, Fell, Ohrenform oder Rutenhaltung beeinflussen das Erscheinungsbild erheblich.
Ein Mops wirkt selbst im entspannten Zustand anders als ein Schäferhund oder ein Windhund. Wer den individuellen Normalausdruck eines Hundes kennt, kann Veränderungen deutlich besser erkennen und Missverständnisse vermeiden.
Deshalb gilt:
Erst beobachten, dann beschreiben und erst danach interpretieren. Gute Verhaltensbeobachtung beginnt immer mit einem genauen Blick auf den einzelnen Hund.






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