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Beschwichtigungssignale beim Hund

  • 9. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Juni

Beschwichtigungssignale sind Verhaltensweisen, mit denen Hunde versuchen, Spannungen abzubauen, Konflikte zu vermeiden oder eine Situation zu beruhigen. Sie gehören zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln im sozialen Zusammenleben. Hunde setzen diese Signale sowohl gegenüber Artgenossen als auch gegenüber Menschen ein.


Beschwichtigungssignale beim Hund

Typische Beschwichtigungssignale sind:

·        Kopf oder Blick abwenden

·        Schnüffeln am Boden

·        langsame Bewegungen

·        Gähnen

·        Lippenlecken

·        Blinzeln

·        Bogen laufen

·        sich abwenden

·        langsames Hinsetzen oder Hinlegen


Viele dieser Signale werden im Alltag übersehen oder missverstanden. Ein Hund, der plötzlich gähnt oder intensiv am Boden schnüffelt, ist nicht zwingend müde oder an einem Geruch interessiert. Häufig versucht er, eine angespannte Situation zu entschärfen.

Beschwichtigungssignale zeigen, dass Hunde aktiv an einer friedlichen Kommunikation interessiert sind. Sie dienen der Konfliktvermeidung und helfen, das soziale Miteinander zu regulieren.


Wichtig ist jedoch, einzelne Signale niemals isoliert zu betrachten. Erst der Gesamtausdruck des Hundes sowie die jeweilige Situation ermöglichen eine fachlich fundierte Einschätzung.

Wer lernt, Beschwichtigungssignale zu erkennen, kann die Bedürfnisse seines Hundes besser verstehen und Konflikte oft frühzeitig vermeiden.


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